Satzung

Die Satzung des
MTV „Eintracht“ Borsum

Stand: Januar 2001
§ 1 – Name und Sitz des Vereins
Der Verein trägt den Namen Männerturnverein „Eintracht“ Borsum und hat seinen Sitz in 31177 Harsum, Ortsteil Borsum. Er wurde im Jahr 1912 gegründet. Der Verein ist beim Amtsgericht Hildesheim eingetragen.

§ 2 – Zweck des Vereins
Der MTV-Eintracht Borsum e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar den gemeinnützigen Zweck, den Sport zu fördern und auszubreiten im Sinne des Abschnitts „ Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung sportlicher Leibesübungen und Leistungen, Teilnahme an Sportfesten und Sportwettkämpfen.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 – Mitgliedschaft in anderen Organisationen
Der Verein ist Mitglied im Landessportbund Niedersachsen und seinen Gliederungen sowie im Deutschen Turnerbund e.V. und seinen Unterverbänden. Er regelt mit deren Satzungen seine Angelegenheiten selbstständig.

§ 4 – Rechtsgrundlage
Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung ausschließlich geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg erst zulässig, nachdem der Ehrenrat als Schiedsgericht entschieden hat.
§ 5 – Gliederung des Vereins
Der Verein gliedert sich zzt. in folgende Abteilungen: Turnen und Gymnastik, Volleyball, Leichtathletik, Judo/Ju-Jutsu, Seniorensport und Wandern. Jedes Mitglied kann in allen Abteilungen Sport treiben. Die Gründungen neuer Abteilungen sind möglich. Dazu ist ein zustimmender Beschluß des Vorstandes erforderlich. Die Bildung von Trainings- und Startgemeinschaften mit anderen Vereinen darf jederzeit erfolgen, bedarf aber der Vertragsform.

Mitgliedschaft
§ 6 – Erwerb der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person, beiderlei Geschlechts, ab Geburt erwerben. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist die nach dem BGB erforderliche Unterschrift des gesetzlichen Vertreters nötig.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrages, der keiner Begründung bedarf, kann der Ehrenrat zu einer endgültigen Entscheidung angerufen werden.

§ 7 – Ehrenmitglieder
Personen, die sich besonders um den Verein und die Förderung des Sports innerhalb des Vereins verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch Beschluß der Jahreshauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

§ 8 – Erlöschen der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft erlischt
a. durch Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum Schluß eines Halbjahres. Die Austrittserklärung ist an den Vorstand zu richten. Nichtgezahlte Beiträge können in der Frist von 1 Jahr ab Ende des Jahres, in dem der Beitrag fällig war, nachgefordert werden.
b. durch Ausschluß aus dem Verein aufgrund eines Beschlusses des Ehrenrates.
c. durch Tod des Mitglieds. § 9 – Ausschließungsgründe
Die Ausschließung eines Mitglieds (§ 8 Abs.2) kann nur in folgenden Fällen geschehen:
a. wenn die in § 11 vorgesehenen Pflichten der Vereinsmitglieder grob und schuldhaft verletzt werden.
b. wenn das Mitglied seiner Verpflichtung zur Beitragszahlung trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachkommt.
In diesem Falle erfolgt der Ausschluß durch Beschluß des Vorstandes. Der Beschluß darf erst gefaßt werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen sind und die Beitragsschuld nicht beglichen ist.
c. wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung schuldhaft zuwiderhandelt.

Dem Betroffenen Mitglied (§ 9 Abs. 1 und 3) ist vor Fassung des Ausschließungsbeschlusses innerhalb einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich in mündlicher Verhandlung vor dem Ehrenrat zu rechtfertigen. Die Entscheidung ist dem Betroffenen gegenüber zu begründen und schriftlich mitzuteilen.

Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 10 – Rechte der Mitglieder
Die Vereinsmitglieder sind berechtigt
a. durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlüssen der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind alle Mitglieder ab 16 Jahren berechtigt.
b. die Einrichtungen des Vereins unter Beachtung der hierfür getroffenen Bestimmungen zu nutzen.
c. an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, sowie den Sport in allen Abteilungen aktiv auszuüben.
d. vom Verein einen angemessenen Versicherungsschutz gegen Unfälle beim Sport und beim Sporttransport zu verlangen.

§ 11 – Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind verpflichtet
a. die Satzung des Vereins zu beachten und einzuhalten.
b. nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln und sich jederzeit sportlich fair zu verhalten.
c. alle Beschlüsse aus den Mitgliederversammlungen mitzutragen.
d. den von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitrag zu zahlen.

§ 12 – Organe des Vereins
Die Organe des Vereins sind
a. die Jahreshauptversammlung bzw. die Mitgliederversammlung
b. der Vorstand
c. der Sportausschuss
d. der Ehrenrat
e. besondere Ausschüsse, soweit sie notwendig werden.

§ 13 – Mitgliederversammlung, Einberufung, Vorsitz
Die den Mitgliedern bezüglich der Satzung zustehenden Rechte werden in der Mitgliederversammlung als oberstes Vereinsorgan ausgeübt. Alle Mitglieder ab 16 Jahre haben eine Stimme. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht möglich.
Die Mitgliederversammlung soll alljährlich im 1. Vierteljahr eines jeden Kalenderjahres als sogenannte Jahreshauptversammlung zur Beschlußfassung der in § 14 ge-nannten Aufgaben einberufen werden. Die Einberufung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden unter der Bekanntgabe der festgesetzten Tagesordnung mit der Einberufungsfrist von 14 Tagen. Anträge zur Tagesordnung sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom 1. Vorsitzenden nach gleicher Vorschrift einzuberufen, wenn ein dringender Grund vorliegt oder 20 % der stimmberechtigten Vereinsmitglieder es beantragen.
Den Vorsitz führt der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der 2. Vorsitzende. Sind beide verhindert, so übernimmt ein anderes Vorstandsmitglied die Versammlungsleitung.
Das Verfahren richtet sich nach den §§ 22 und 23.

§ 14 – Aufgaben der Mitgliederversammlung
Der Mitgliederversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.
Seiner Beschlußfassung unterliegt insbesondere
a. die Wahl des Vorstandes und der Abteilungsleiter

b. die Wahl der Ehrenratsmitglieder

c. die Wahl von mindestens 2 Kassenprüfern

d. Entlastung des Vorstandes bezüglich der Geschäftsführung und Jahresrechnung

e. die Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 7

f. die Genehmigung des Haushaltsplanes und die daraus resultierenden Beitragssätze.

g. die Bestimmung eines Wahlleiters für die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden.

§ 15 – Tagesordnung der Jahreshauptversammlung
Die Tagesordnung einer Jahreshauptversammlung hat mindestens folgende Punkte zu umfassen:
a. Feststellung der Stimmberechtigten und der Ordnungsmäßigkeit
b. Rechenschaftsberichte des Vorstandes und der Kassenprüfer
c. die Entlastung des Vorstandes
d. Neuwahlen
e. Haushaltsplan und Beitragsfestsetzung
f. besondere Anträge nach § 13

§ 16 – Vereinsvorstand
Der Vereinsvorstand setzt sich zusammen aus
a. dem 1. Vorsitzenden
b. dem 2. Vorsitzenden oder Stellvertreter
c. dem Kassenwart
d. dem Schrift- und Pressewart
e. dem Sportwart
f. den Abteilungsleitern.

Die Verantwortlichkeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden im und vom Sportausschuss festgelegt.
Die Mitglieder des Vorstandes werden in jedem Jahr je zur Hälfte für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig. Die Besetzung der Vereinsvorstandsämter mit 2 Personen ist zulässig.
Vorstand im Sinne des BGB ist der 1. Vorsitzende allein oder der 2. Vorsitzende gemeinsam mit dem Kassenwart oder Schriftführer. Der Verein wird gerichtlich oder außergerichtlich durch diesen Vorstand vertreten.

§ 17 – Pflichten und Rechte des Vorstandes
Der Vorstand hat die Geschäfte des Vereins nach den Vorschriften der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu führen. Der Vorstand ist ermächtigt, beim Ausscheiden oder einer dauernden Verhinderung von Mitgliedern von Vereinsorganen deren verwaistes Amt bis zur nächsten Jahreshauptversammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.

Aufgaben der Vorstandsmitglieder
Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle der 2. Vorsitzende, vertritt den Verein nach innen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein, beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe au-ßer dem Ehrenrat. Er unterzeichnet die genehmigten Sitzungsprotokolle von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sowie alle wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.

Der 2.Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden im Verhinderungsfalle.

Der Kassenwart verwaltet die Finanzen und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Alle Zahlungen dürfen im Einvernehmen mit dem Vorstand des Vereins geleistet werden. Er ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei einer Kassenprüfung sind alle Eintragungen durch Belege nachzuweisen. Er hat bei der Jahreshauptversammlung einen Kassenbericht abzugeben.

Der Schrift- und Pressewart erledigt den gesamten Schriftverkehr des Vereins. Er führt bei den Mitgliederversammlungen das Protokoll. Er ist verantwortlich für die gesamte Berichterstattung des Vereins. Jede Veröffentlichung des Vereins ist mit ihm abzusprechen.

Der Sportwart ist für den gesamten Sportbetrieb im Verein zuständig. In regelmäßigen Sitzungen (§ 18) sind alle einzelnen Aktivitäten der Abteilungen anzusprechen. Bei Vereinsveranstaltungen ist er für die Koordination aller Abteilungen verantwortlich. Ein Jahresbericht ist bei der Jahreshauptversammlung vorzulegen.

Die Abteilungsleiter sind für ihre Abteilung verantwortlich und haben an den Vorstands- und Sportausschusssitzungen teilzunehmen. Sie haben einen Jahresbericht vorzulegen, der entweder selbst oder durch den Sportwart verlesen wird.

§ 18 – Der Sportausschuss
Der Sportausschuss besteht aus
a. dem Sportwart
b. den Abteilungsleitern
c. allen Übungsleitern der Abteilungen
d. den Warten für besondere Aufgaben

Aufgabe des Sportausschusses ist es, die Übungs- und Trainingsstunden festzulegen, die Mitglieder zu Wettkämpfen und Wettbewerben zu führen und alle technischen und fachlichen Angelegenheiten des Sportbetriebes wahrzunehmen.

§ 19 – Ehrenrat
Der Ehrenrat besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Sie dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden und sollen mindestens 40 Jahre alt sein. Sie werden auf der Jahreshauptversammmlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.

§ 20 – Aufgaben des Ehrenrates
Der Ehrenrat entscheidet mit bindender Kraft über Streitigkeiten und Satzungsverstöße innerhalb des Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereinszugehörigkeit in Zusammenhang steht und ein übergeordnetes Sportgericht nicht zuständig ist. Er beschließt über den Ausschluss von Mitgliedern nach § 9, sowie über die Ablehnung eines Aufnahmeantrages im Berufungsfalle nach § 6. Bei der Entscheidung über einen Aufnahmeantrag findet das Verfahren nach § 9 entsprechende Anwendung.

§ 21 – Kassenprüfer
Die von der Jahreshauptversammlung zu wählenden Kassenprüfer haben gemeinschaftlich mindestens einmal im Jahr eine eingehende Kassenprüfung vorzuneh-men, deren Ergebnis in einem Protokoll niederzulegen und den Mitgliedern in der Jahres¬hauptversammlung mitzuteilen ist.

§ 22 – Beschlußfassung der Organe
Sämtliche Organe sind beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Die Einberufung ist ordnungsgemäß, wenn sie drei Tage vor dem Versammlungszeitpunkt vom Versammlungsleiter einberufen wird. Die Vorschrift des § 13 bleibt unberührt. Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Erschienenen gefaßt. Stimmenthaltungen bleiben bei der Berechnung der Mehrheit außer Betracht. Die Abstimmung erfolgt öffentlich durch Handzeichen oder auf Antrag von 1/4 der erschienenen Mitglieder geheim. Sämtliche Stimmberechtigten sind zur Stellung von Anträgen zur Tagesordnung befugt.

§ 23 – Satzungsänderungen u. Auflösung des Vereins
Zur Beschlußfassung über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht. Bei einer Vereinsauflösung ist eine Mehrheit von 4/5 der Stimmberechtigten des Vereins erforderlich. Erscheinen bei der Beschlußfassung weniger als 4/5 der stimmberechtigten Vereinsmitglieder, so ist die Abstimmung vier Wochen später nochmals durchzuführen. Die Versammlung ist dann beschlußfähig, wenn 4/5 der Erschienenen zustimmen.

§ 24 – Vermögen des Vereins
Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hierauf nicht zu.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Kreissportbund Hildesheim e.V. , der es ausschließlich zur Förderung sportlicher Zwecke verwenden darf.

§ 25 – Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins deckt sich mit dem Kalenderjahr.

Ende